Digitale Barkarte

Digitale Barkarte: Wie Wirtschaftsinformatik die Getränkewahl vereinfacht

Gin Tonic, Mojito oder doch Aperol Spritz? Was hat diese Frage mit Wirtschaftsinformatik zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

Wer kennt die Situation nicht: Man sitzt in der Bar, hat einen Platz gefunden und steht vor der Entscheidung, was bestellt werden soll. Die Karte bietet eine grosse Auswahl, zeigt jedoch primär Endprodukte. Orientierung fehlt.
Die Folge: Man entscheidet sich für Bekanntes.

 

Im Rahmen der Jahresprüfung 1 haben Studierende der HF Wirtschaftsinformatik genau diese Ausgangslage aufgegriffen und eine digitale Barkarte konzipiert und als Prototyp umgesetzt.

 

Über einen QR-Code gelangen Gäste direkt zur Anwendung. Dort können sie ihre Präferenzen eingeben:

 

  • Getränketyp (z. B. Wein, Bier, Cocktail)
  • gewünschte Geschmacksrichtung
  • Zutaten, die ausgeschlossen werden sollen

Auf dieser Basis generiert eine regelbasierte „KI-light“ passende Vorschläge, ermöglicht Anpassungen und übermittelt die Bestellung direkt an das Barpersonal.

 

Neben der Unterstützung bei der Auswahl entsteht ein zusätzlicher Mehrwert:
Die Gäste tauschen sich aus, vergleichen Vorschläge und entdecken neue Getränke.

 

Auch für die Betreiberseite ergeben sich Vorteile:
Das Angebot kann flexibel angepasst werden, ausverkaufte Produkte lassen sich unmittelbar ausblenden, und der Aufwand für gedruckte Karten entfällt.

 

Einblick in den Unterricht

Die Arbeit zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftsinformatik wirkt:

 

  • Praxisorientierte Projekte schaffen konkrete Lösungen
  • Studierende verknüpfen betriebliche Fragestellungen mit digitalen Ansätzen

Wirtschaftsinformatik entsteht dort, wo reale Probleme strukturiert analysiert und in funktionierende Lösungen überführt werden.

Projektteam
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