In der sogenannten Immersionsklasse (von immergere = eintauchen) werden mindestens 80 Lektionen Volkswirtschaftslehre auf Englisch abgehalten. Zudem legen die Lernenden die Lehrabschlussprüfung in diesem Fach in Englisch ab. Ebenfalls in dieser Sprache unterrichtet werden rund 80 Sport- und 15 Geschichtslektionen.
Der Immersionsunterricht hat den Vorteil, dass die Schüler ihre Sprachkenntnisse über den Englischunterricht hinaus erweitern und auch in anderen Fächern in die Fremdsprache eintauchen. Die Lernenden sprechen im Unterricht mit der Lehrperson und den Kollegen Englisch. Auf Deutsch verständigen sie sich nur, wenn es absolut unumgänglich ist.
Mehr Chancen für attraktive Stellen
Die Berufsmaturität kaufmännischer Richtung ist an sich schon eine optimale Ausgangslage für spätere Weiterbildungen. Wer sie zweisprachig absolviert, eröffnet sich damit zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere für attraktive Stellen in einem internationalen Umfeld.
Der Immersionsunterricht nützt auch dem Lehrbetrieb: Er stärkt sein Image als attraktiver Arbeitgeber. Lehrbetriebe in einem internationalem Umfeld profitieren von den sich rasch verbessernden Englischkenntnissen des Lernenden. Zusätzliche Kosten gegenüber der herkömmlichen Lehre mit Berufsmatur entstehen dem Betrieb dabei keine.
Qualität garantiert
Die Lehrpersonen, die ihre Lektionen auf Englisch halten, verfügen über ein Englischdiplom mindestens der Stufe C1 des Europäischen Referenzrahmens (hohe kompetente Sprachverwendung bis fast muttersprachliche Kompetenz). Zudem werden die Lehrpersonen bei Bedarf von «native speakers» unterstützt.

