Branchenkunde / überbetriebliche Kurse
Zu Beginn der Lehre, im 1. Semester, wird in der Berufsschule (ausserhalb des ordentlichen Stundenplanes) allgemeine Branchenkunde unterrichtet. Damit werden die Grundlagen geschaffen für die überbetrieblichen Kurse (ÜK), welche auf die 2 Lehrjahre verteilt sind und von den betreffenden Branchengruppen (Verbänden) organisiert und durchgeführt werden. Der Besuch der ÜK ist obligatorisch.
Berufsschulunterricht
Im 1. wie im 2. Lehrjahr 1 Tag Unterricht pro Woche (zusätzlich im 1. Semester "Allg. Branchenkunde", 3-4 Lektionen pro Woche).
Bei sehr guten Leistungen ist im Einverständnis mit dem Lehrbetrieb am Ende des 1. Semesters ein Wechsel in die 3-jährige Grundbildung möglich. Allerdings müssen die Berufslernenden in der Attest-Ausbildung den Unterricht in einer Fremdsprache besucht haben.
Anstatt Fremdsprachen-Unterricht haben die Berufslernenden die Möglichkeit, Förder-Unterricht (Stützkurse) zu besuchen.
Die Klassengrösse in der Attest-Ausbildung wird so festgelegt, dass auch schwächere aber gut motivierte und fleissige Berufslernende die Chance haben, die 2-jährige Grundbildung erfolgreich abzuschliessen.
Die gezielte Unterstützung (Fördermassnahmen, Fachkundige, individuelle Begleitung / FiB) der Berufslernenden ist ein wichtiger Bestandteil in der Attest-Ausbildung.

