Geschichte
Avantgarde in der Bildung

Im November 1870 gründeten 35 angehende kaufmännische Angestellte den «Verein junger Kaufleute Aarau». Sie führten Kurse in Sprach- und Handelsfächern durch, meist nach der Arbeit, in den Sommern zeitweise sogar am frühen Morgen vor Arbeitsbeginn.
1886 wurde an das kaufmännische Fortbildungswesen erstmals ein Bundesbeitrag ausgerichtet. 1892/93 löste der «Kaufmännische Verein Aarau» den Verein junger Kaufleute ab. Erstmals gewährte der Stadtrat Aarau einen ausserordentlichen Beitrag an die Schulungskosten und man bestellte die erste Unterrichtskommission sowie einen staatlichen Inspektor.

Am 20. April 1895 fand die erste kaufmännische Lehrabschlussprüfung mit 9 erfolgreichen Kandidaten statt. Seither werden diese Prüfungen bis heute jährlich durchgeführt, inzwischen mit rund 700 Kandidatinnen und Kandidaten pro Jahr.